Regionalität ist Gewinn – unser aktiver Beitrag zum Klimaschutz!

Foto Klaus Madersbacher: Vize-Bgm Michael Dessl, Thomas Unterrainer (Obmann Umweltausschuss), Richard Lamprecht (Bienenzuchtverein), Josef Margreiter (Bauernladen), Anni Häusler (e5-Teamleiterin), Fritz Gurgiser (Transitforum Austria), Michael Lebesmühlbacher (Gemüsekiste), Michi Brötz (Speisekammer Schwaz)

 

Gemeinsam beteiligten sich der Landwirtschaftsausschuss, Umwelt- und e5-Ausschuss an den tirolweiten „Aktionstagen Energie“. Die Veranstaltung begann mit einem Vortrag von Fritz Gurgiser, dem Obmann des Transitforums Austria. Seit Jahrzehnten engagiert sich Gurgiser für die Regionalwirtschaft in Tirol und spricht sich klar gegen das Transportieren von Billigstware aus dem Ausland aus. Wer regional einkauft, sichert Lehr- und Arbeitsplätze in den Gemeinden und garantiert bestmöglichen Klimaschutz durch kurze Transportwege.

Bei der Podiumsdiskussion stellten sich die Diskutanten Michi Brötz (Speisekammer Schwaz), Michael Lebesmühlbacher (Gemüsekiste), Josef Margreiter (Bauernladen Kundl) und Fritz Gurgiser (Transitforum Austria) den Fragen von Anni Häusler, die den Abend als e5 Teamleiterin moderierte.

 

Anschließend gewährte der Bienenzuchtverein Kundl mit Obmann Richard Lamprecht Einblicke in die Imkerei. Nach einer ausführlichen Diskussion mit dem Publikum sorgte der Kundler Bauernladen mit einem Bauernbuffet für das leibliche Wohl. 

AV-Sektion wählte neuen Vorstand

Kundl ist kinder- und familienfreundlich

Familienministerin Juliane Bogner-Strauß überreicht das Gütezeichen familienfreundlichegemeinde an die Marktgemeinde Kundl.

Die Gemeinden leisten einen enormen Beitrag zu einem familienfreundlichen Österreich. Von gelebter Familienfreundlichkeit in der Gemeinde profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger sondern auch die lokale Wirtschaft. Vor allem aber setzen familienfreundliche Gemeinden auch ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal. Zudem erhielt Kundl das UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“. Kinder und Familien sind die Zukunft der Gemeinde und gelebte Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor für die Kommunen“, betont Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl. „Von Kinderbetreuung, über Freizeitmöglichkeiten bis zum Zusammenleben aller Generationen – in allen Bereichen sind die Gemeinden gefordert, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, die lokal richtigen und notwendigen Lösungen zu finden. Vom staatlichen Gütezeichen, und dem partizipativen Prozess, profitieren Gemeinde und Familien gleichermaßen“, so Riedl.

Kundl holt sich viertes „e“!

Die Marktgemeinde Kundl ist dem e5 Programm im Frühjahr 2011 beigetreten. Bereits vor dem Programmeinstieg wurde in Kundl ein Fernwärmeprojekt mit Vorbildcharakter initiiert. Bewusstseinsbildung, Energieberatung und das Ansprechen verschiedener Zielgruppen sind der Marktgemeinde Kundl ein besonderes Anliegen zum Erreichen ihrer Energieziele. 

 

VORBILDPROJEKTE

Neubau des Sozialzentrums: HWB: 20 kWh/m2a, Fernwärmeanschluss, LED-Beleuchtung, Energiebuchhaltung, Fernwärmenetz mit 500 angeschlossenen Objekten, E-Bike Förderung in Form von Gutscheinen für die Kundler Wirtschaft, Umfangreiche Energiesparförderungen, Energie Service Stelle Kundl am Gemeindeamt. 

 

Anmerkung der e5-Kommission

Die Kommission würdigt die Kontinuität die die Gemeinde bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen an den Tag legt. Besonders würdigt die Kommission das Engagement und das Bewusstsein für die Themen Energie, Mobilität, Nachhaltigkeit, Umwelt,...in der Verwaltung. Die Maßnahmen der Gemeinde im Bereich Elektromobilität, beispielsweise die Anschaffung von Elektrofahrzeugen, auch Spezialanfertigungen für den Bauhof, sowie die Verwendung von akkubetriebenen Geräten bei der Grünraumpflege, sollte beispielgebend für andere Gemeinden sein. 

Die Kommission empfiehlt mit dem Blick, auf den kommenden Auditierungszyklus bis 2022 die Arbeit in gewohnter Qualität und Quantität fortzusetzen, um den Schritt zum fünften e5 zu schaffen.

 

Aktuell haben drei Tiroler Gemeinden (Assling, Virgen, Wörgl) das fünfte „e“ erreicht. Und natürlich ist es auch das erklärte Ziel der e5-Gemeinde Kundl, bald den 5e-Status und damit die höchste Auszeichnung zu erlangen!

 

Der Umwelt- und e5 Ausschuss wird von Thomas Unterrainer und Anni Häusler geleitet!

ÖBB Brenner - Nordzulauf

Regionalforum - Schaftenau - Knoten Radfeld

Sämtliche Unterlagen zum Projekt finden Sie unter www.brennernordzulauf.eu/

 

Mittlerweile hat das 5. Regionalforum in Wörgl stattgefunden. Die Marktgemeinde Kundl ist mit BGM Anton Hoflacher, VIZEBGM Michael Dessl und BI-Leise Gleise  Sprecher Dr. Stephan Bertel vertreten.

Der Tankstellenerweiterung wurde eine Absage erteilt

Beitritt zum Wasserverband Unteres Unterinntal

Überflutungen ohne Hochwasserschutz:

Überflutungen mit Hochwasserschutz:

Nachdem das Inn-Hochwasserschutzprojekt in den vergangenen Monaten weiter optimiert worden war, hat der Kundler Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Beitritt zum Wasserverband mit 13 zu 2 Stimmen beschlossen. Der Beitritt zum Wasserverband ist die rechtliche Basis zu weiteren Verhandlungen mit den Grundeigentümern. Am Ende der Verhandlungen stehe immer noch das Ziel die Zustimmung von allen Grundeigentümern zu erlangen. Die Verhandlungen mit diesen wird auch nach einer etwaigen Verbandsgründung weitergeführt.  

 

Entscheidungsgrundlage und Abwiegungsprozess:

Basis für die Gründung des Wasserverbandes „Hochwasserschutzverband Unteres Unterinntal“ ist die „Abflussuntersuchung und Gefahrenzonenplanung Inn“ die aufgrund des Hochwassers 2005 vom Land Tirol in Auftrag gegeben wurde und vom Ingenieurbüro Schönherr bis zum Jahr 2013 erarbeitet wurde. Diese Planung wurde im Jahr 2016 überarbeitet und ist am 13.02.2018 (nach Durchlauf des dafür vorgesehen behördlichen Verfahrens) vom Bundesministerium offiziell genehmigt und freigegeben worden.

Aufgrund dieses Gefahrenzonenplanes wurde im Jahr 2014 von Seiten des Landes Tirol damit begonnen, ein Hochwasserschutzprojekt für den Bereich von Rattenberg/Kramsach bis Wörgl/Angath zu erarbeiten, welches für den Hochwasserfall-HQ100 vorsorgen soll. Zu diesem Zwecke werden Retentionsräume verwendet, die schon bisher in der roten Zone liegen und bei einen Hochwasserfall-HQ100 sowieso geflutet sind.

 

Ergebnis für Kundl:

Das Schutzprojekt in der aktuellen Fassung wurde für Kundl optimiert: durch den verstärkten Einsatz von Mauern anstatt von Dämmen, durch die Reduzierung des Freibords und durch die Anpassung der Dammhöhen werden die landwirtschaftlichen Überflutungsflächen im Gemeindegebiet von Kundl von 238 ha schlussendlich auf 36 ha reduziert (diese 36 ha können auch weiterhin landwirtschaftlich bewirtschaftet werden, werden aber bei einem Hochwasserereignis geflutet und müssen anschließend wiederhergestellt und entschädigt werden.) Damit ist der dauerhafte Erhalt von hochwertigen Wirtschaftsflächenfür die Landwirtschaft in Kundl sichergestellt.

Das Kundler Gewerbegebiet am Weinberg und am Schmelzerweg, die Wohngebäude bis zum Sportplatz sowie das Gewerbegebiet Kundl Ost (Liesfeld) werden durch das Hochwasserschutzprojekt hochwassersicher: es kommen rd. 33 ha Bauland aus den Überflutungsflächen heraus! Außerdem werden damit auch 18 landwirtschaftliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude unmittelbar hochwassersicher.

Die Gespräche mit den Kundler Grundeigentümern über Grundeinlösen und Grundtäusche wurden von der Abteilung Bodenordnung des Landes Tirol geführt und können ab Bestehen des Wasserverbandes umgesetzt werden, wobei die Zurverfügungstellung von Ersatzflächen absolut Vorrang hat.

Der am stärksten betroffene Kundler Hofstellenbesitzer hat nach den Gesprächen mit der Abteilung Bodenordnung seine grundsätzliche Zustimmung zur Aussiedlung abgegeben. Die Abt. Bodenordnung wird auch nach Gründung des Wasserverbandes weiterhin das Projekt mit den Grundeigentümern begleiten. Es muss betont werden, dass es vordergründig darum geht, den Schutz von Wohnhäusern, Hofstellen, Betrieben und Menschen dem Schutz von landwirtschaftlichen Flächen vorzuziehen. 

 

Entschädigungsmodell für Retentionsflächen:

Land Tirol und Landwirtschaftskammer Tirol haben ein umfangreiches Entschädigungsmodell für die Grundeigentümer entwickelt. (Quelle: Bauernzeitung Nr.25 / 21 Juni 2018)

 

Was wird entschädigt?

  • Grundablöse zum Verkehrswert für dauernd benötigte Flächen (Bauwerke, Dammaußenseite…) bzw. Ersatzflächen über den Landeskulturfonds
  • Ertragsausfälle während der Bauzeit
  • Verkehrswertminderung durch Dämme (feldseitige Flachböschungen), wenn diese z.B. nicht mehr ackerfähig sind.
  • Entschädigung dauerhafter Wirtschaftserschwernisse
  • Verkehrswertminderung durch Ausweisung als Retentionsfläche (Servitut) und Nachentschädigung bei Überschreitung der prognostizierten Ereignishäufigkeit (siehe Bericht)
  • Ertragsausfälle und eventuelle Förderausfälle infolge von Hochwasserereignissen
  • Wiederherstellungskosten infolge von Hochwasserereignissen

 

       Mehr dazu: Hochwasserschutz Unteres Unterinntal

 

Kommentar Michael Dessl: 

Verhandlung mit den Grundeigentümern brauchen Rechtssicherheit. Es gibt keine Alternative zur Gründung eines Wasserverbandes. Alternativen (z.B. Alpine Retention) dazu wurden geprüft. Bisher haben 6 Gemeinden dem Wasserverband zugestimmt, ausständig sind noch Radfeld und Angath. Ein weiterer Wasserverband "Mittleres Unterinntal" rund um Schwaz mit 13 Gemeinden ist in der Gründungsphase.Schon seit einigen Jahren beschäftigt sich der Gemeinderat der Marktgemeinde Kundl intensiv mit dem Projekt „Hochwasserschutz Unteres Unterinntal“ bzw. mit der erforderlichen Gründung eines Wasserverbandes. Zurückblickend möchte ich daran erinnern, dass zu Beginn der Planungen für das Hochwasserschutzprojekt „Kramsach bis Angath“ ein einziger Retentionsraum in Kundl und Radfeld vorgesehen gewesen wäre. Die Gemeinde Kundl hätte es dabei mit einer Staufläche von 238 Hektar am stärksten getroffen. Für diese Variante hat es daher seitens der Gemeindeführung niemals eine Zustimmung gegeben. Als Vizebürgermeister war es mir immer wichtig, bei den zahlreichen Planungstreffen, den Gesprächen in der BH-Kufstein oder den Sitzungen in der Projektgruppe bzw. den von mir geleiteten Landwirtschaftsauschuss mit Einbindung aller politischen Fraktionsvorsitzenden für die Gemeinde Kundl, die Kundler Grundeigentümer und die am stärksten betroffene Hofstelle eine tragbare Lösung zu finden. Trotz kontroversiell geführter Diskussionen und Meinungen darf man nämlich nicht vergessen, dass auch wir in der Gemeinde Kundl vom Hochwasserschutzprojekt enorm profitieren. Ich bin davon überzeugt, dass das nunmehr erzielte Verhandlungsergebnis ein sehr gutes Ergebnis ist. Das Schutzprojekt in der aktuellen Fassung wurde für Kundl wesentlich optimiert. Mit dem mehrheitlichen Beschluss des Gemeinderates zum Projekt „Hochwasserschutz Unteres Unterinntal“ und mit dem Beitritt zum Wasserverband ist sichergestellt, dass die landwirtschaftlichen Flächen weiterhin bewirtschaftet werden können. Kommt es zu einem Schadensereignis, werden diese wiederhergestellt und die Eigentümer erhalten eine faire Entschädigung. Auch das Kundler Gewerbegebiet am Weinberg und am Schmelzerweg, die Wohngebäude bis zum Sportplatz sowie das Gewerbegebiet Kundl Ost (Liesfeld), werden durch das Projekt hochwassersicher. Außerdem werden damit 18 landwirtschaftliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude unmittelbar gegen ein Hochwasser geschützt. Das erzielte Verhandlungsergebnis ist ein sehr gutes Ergebnis und ich bin zuversichtlich, dass auch die weiteren Gespräche mit den vom Projekt hauptbetroffenen Grundeigentümern positiv abgeschlossen werden können. 

 

Beste Grüße

Vizebgm. Michael Dessl


Acht Gemeinden als Vorbildregion für ganz Tirol

Projektstart zu “Wie heizt Tirol 2050? Pilotgebiet Planungsverband Wörgl und Umgebung”

 

Quelle BEZIRKSBLÄTTER (red). Im Projekt “Wie heizt Tirol 2050? Pilotgebiet Planungsverband Wörgl und Umgebung” wollen die acht Gemeinden des Planungsverbandes 29 – Angath, Bad Häring, Kirchbichl, Mariastein, Angerberg, Breitenbach, Kundl und Wörgl – in Zusammenarbeit mit der "Wasser Tirol – Wasserdienstleistungs GmbH" und den Stadtwerken Wörgl untersuchen, wie die zukünftige Wärmeversorgung in der Region frei von fossilen Energieträgern funktionieren kann. Die Gesamtkosten für dieses Projekt betragen netto 120.000 Euro und werden zu 44 Prozent vom Land Tirol und 56 Prozent von den Gemeinden des Planungsverbandes getragen. Der Projektstart erfolgte am 22. Mai mit einem "Kick-Off-Workshop" im Kundler Sozialzentrum „Mitanond“.

 

Planungsverband 29 übernimmt Vorreiterrolle

Als Vertreter der Gemeinde Kundl eröffnete Vzbgm. Michael Dessl den Workshop und zeigte sich stolz, dass es gelungen sei, alle Gemeinden des Planungsverbands sowie die Stadtwerke Wörgl an einen Tisch zu bringen und zur aktiven Teilnahme zu animieren: „Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann die Energiewende erreicht wer­den. Der Planungsverband kann damit eine Vorreiterrolle für ganz Tirol einnehmen.“

Die Bürgermeisterin der Stadt Wörgl und Obfrau des Planungsverbandes 29, Hedwig Wechner, stellte das Projekt und die Motivation des Planungsverbandes vor. Sie sieht im Projektansatz vor allem den Vorteil, dass Wär­meversorgungslösungen auch übergemeindlich angedacht und aufgrund von Synergien umgesetzt wer­den können, die auf Gemeindeebene betrachtet unter Umständen keine Chance auf Ver­wirklichung hätten: „Der Planungsverband ist ein guter Boden für eine Pilotregion – sind doch bereits fünf der acht Gemeinden als E5-Gemeinden aktiv und verfolgt die Stadt Wörgl seit 2012 einen konkreten Energieentwicklungsplan.“

Insgesamt sind sechs Gemeinden im Planungsverband E5-Gemeinden.

Umsetzung der Landesstrategie auf Gemeindeebene

„Das Erreichen der Energieziele ist eine große Herausforderung“, stellte Energiereferent LHStv. Josef Geisler klar. „In den vergangenen Jahrzehnten ist der Energiebedarf Tirols exponentiell gestiegen. Seit 2005 allerdings stagniert der Energiebedarf – und das bei steigenden Bevölkerungszahlen und steigender Wirtschaftsleistung. Nun geht es darum, die Wende hin zu einem sinken­den Energiebedarf zu schaffen“, so Geisler.

Aktuell werden noch mehr als 40 Prozent der Energie in Gebäu­den eingesetzt. Daher verstärke das Land Tirol zukünftig auch seine Aktivitäten in diesem Sektor – und hier vor allem in der Wärmeversorgung. „Im Wärmebereich sehen wir noch sehr große Potenziale zur Energieeinsparung. Diese liegen vor allem in der umfassenden Sa­nierung von Gebäuden, aber auch in der optimierten Wärmebereitstellung“, so Geisler, der sich aus der Initiative des Planungsverbandes wichtige Rückschlüsse für das ganze Land erwartet, „denn schließlich muss die Energiestrategie nicht nur auf dem Papier bestehen sondern in allen Gemeinden umgesetzt werden“.

Gemeindeübergreifende Lösungen für die zukünftige Wärmeversorgung

Die acht Gemeinden zählen insgesamt rund 33.000 Einwohner und 8.472 Gebäude. Darunter sind sechs "E5-Gemeinden": Wörgl, Kundl, Angerberg, Breitenbach, Bad Häring und Kirchbichl.

 

Rupert Ebenbichler, einer der zwei Geschäftsführer der "Wasser Tirol", stellte das Projekt inhaltlich vor und erklärte die konkreten nächsten Schritte: „In der ersten Projektphase werden wir das Energiesystem und speziell den Wärmesektor in den Gemeinden detailliert analysieren. Anschließend werden wir in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Energieteams standortspezifische und gemeindeübergreifende technische Lösungen für eine lang­fristige Wärmeversorgung in Übereinstimmung mit den Energiezielen Tirols entwickeln“.

Die "Wasser Tirol – Wasserdienstleistungs-GmbH" ist ein "nach ÖNORM EN ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen für die Entwicklung, Abwicklung von Projekten, Betrieb von Anlagen, Forschung und Ausbildung sowie ein Labor für Qualitätssicherung, welches als Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle nach ÖNORM EN ISO/IEC 17025, ÖNORM EN ISO/IEC 17020 und ÖNORM EN ISO/IEC 17065 akkreditiert ist". Die Geschäftsführung liegt bei Rupert Ebenbichler und Dietmar Thomaseth.

 

Das Projekt ist über eine Laufzeit von einem Jahr angesetzt.

Für Stephan Oblasser, Energiebeauftragter des Landes Tirol, müsse die Energie­wende "von unten, aus den Gemeinden heraus", erfolgen und könne nicht nur "von oben herab über Regulatorien" erreicht werden: „Der Planungsverband Wörgl und Umge­bung bietet hier aus meiner Sicht ein besonders gutes 'Testfeld', umfasst das Gebiet doch neben städtischen und ländlichen Bereichen auch Industrie-, Wohn- und Mischgebiete so­wohl in Tal- als auch in Hanglagen. Hier ist einfach alles geboten, was wir in anderen Bereichen Tirols auch finden.“

Reinhard Jennewein, Geschäftsführer der Stadtwerke Wörgl liegt als Mitinitiator des Projektes besonders am Herzen, "dass die Wertschöpfung in der Region bleibt". „Anstatt viel Geld für fossiles Öl und Gas ins Ausland zu schicken, sollten wir daran arbeiten die eigenen Ressourcen für die eigene Energieversorgung zu nutzen und die Wertschöpfung im Land zu behalten“, so der Stadtwerke-GF.

Maßnahmen gegen "illegal parkende LKWs"

"Es reicht uns absolut"

Gegen die Erweiterung der Tankstelle

Volkswirtschaftlicher Wahnsinn - Grundstein wurde schon 2012 gelegt

Kundler verärgert: "Wörgler Lkw-Parkproblem greift auf Kundl über!"


Mit viel Energie in die neue Gemeinderatsperiode

Energie Tirol und Vertreter der umliegenden Gemeinden waren am 06.06.16 in Kundl zu Gast

Am Anfang der Tätigkeit stehen GemeindevertreterInnen vor einigen Herausforderungen. Es ist deshalb wichtig, über Ansprüche und Handlungsmöglichkeiten informiert zu sein. Bei vier Infoabenden haben Energie Tirol und das Klimabündnis Tirol versucht, den Einstieg zu erleichtern. Über 300 GemeinderätInnen wissen nun, wie sie das Land Tirol mit gezielten Energieeffizienzmaßnahmen auf dem Weg nach TIROL 2050 energieautonom unterstützen können.

 

Obmann Umweltausschuss – e5 Team

Thomas Unterrainer

Projekt an der Neuen Mittelschule Kundl – Burger auf tirolerisch

„Regional“ und „saisonal“ -  Das waren die Schlagworte, die an der Neuen Mittelschule im Mittelpunkt des Kochunterrichts der 4. Klassen standen. Seminarbäuerin Adelheid Gschösser aus Reith i. A. gestaltete an drei Nachmittagen im Mai mit den Schülerinnen und Schülern den Kochunterricht. Das Thema: BURGER AUF TIROLERISCH. Angefangen vom Brotbacken bis hin zu verschiedenen Soßen und Beilagen aus der heimischen Landwirtschaft, konnte sich jedes Kind seinen eigenen Burger kreieren. Es war ein Projekt, das es in dieser Form in Tirol bisher noch nie gegeben hat. Es freut mich als Ortsbäuerin, dass meine Idee bei den Schülerinnen und Schülern auf viel Begeisterung gestoßen ist.

 

Marianne Seebacher

Projekt "Schulobst" gestartet

Schüler der VS Kundl mit Dir. Barbara Steiner, Obmann Thomas Unterrainer und Ortsbäuerin Marianne Seebacher (Foto Weinzierl)
Schüler der VS Kundl mit Dir. Barbara Steiner, Obmann Thomas Unterrainer und Ortsbäuerin Marianne Seebacher (Foto Weinzierl)

Direktorin Barbara Steiner, Ortsbäuerin Marianne Seebacher und Thomas Unterrainer (Obmann Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss) wollen mit dieser Initiative den wichtigen Zusammenhang zwischen gesunder Ernährung, funktionierender Landwirtschaft und intakter Umwelt aufzeigen.

 

Jeden Dienstag erhalten die Schüler ab sofort als Ergänzung zu ihrer Jause kostenlos Schulobst. Das Schulobstprogramm wird von der EU gefördert, die verbleibenden Kosten werden im Probezeitraum (Februar - Juli) von der Marktgemeinde Kundl übernommen!

Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen

Wir danken allen Wählerinnen und Wählern für die Stimme. Wir nehmen das als Auftrag mit. Unter den gegebenen Voraussetzungen (7 Listen, und ohne Koppelung) konnte die BKL mit den 344 Stimmen gegenüber dem der letzten Gemeinderatswahlen einen beachtlichen Stimmenzuwachs verzeichnen. Gegenüber 2010 (303 Stimmen) legte die BKL um 13 Prozent zu.

Stimmenverteilung
Stimmenverteilung
Mandatsverteilung
Mandatsverteilung

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt

Energieleitbild einstimmig im Gemeinderat beschlossen

Das Ziel:

Die in diesem Leitbild definierten Leitsätze und Ziele sollen uns Richtung für die zukünftige energiepolitische Arbeit in unserer Gemeinde geben. Sie sollen eine Grundlage für die Arbeit unseres Energieteams und der einzelnen Ausschüsse sein. Aufbauend auf den Zielen werden Maßnahmen in unserer Gemeinde geplant und umgesetzt. Bei unserem Energieleitbild handelt es sich nicht um ein statisches Papier - es wird kontinuierlich weiter entwickelt und aktiv für unsere Arbeit verwendet.


Weitere Informationen e5 Team

Naturlehrpfad am Weinberg erfolgreich umgesetzt

Der Naturlehrpfad „Naturkundl“ wurde von den jungen Nachwuchsforschern der Volksschule in den vergangenen Herbstwochen genauestens erkundet.

Jede Klasse hat den Naturlehrpfad unter Anleitung des Vereins NATOPIA unter die Lupe genommen. Neben den interessanten Infotafeln, die gemeinsam besprochen wurden, fanden natürlich auch die aktiven Teile des Naturlehrpfads, wie das Spinnennetz und die Holzstämme zum Balancieren, großen Anklang bei den Kids. Spannend war es zu sehen, was da im Boden und drumherum alles so kreucht und fleucht!

Gemeinde Kundl mit European Energy Award® in Silber ausgezeichnet

Am 24. April 2015 wurde die Gemeinde Kundl für ihre vorbildhaften Leistungen im Bereich der Energieeffienz von Umweltminister Andrä Rupprechter mit dem European Energy Award® – der höchsten Auszeichnung auf europäischer Ebene – ausgezeichnet.

Die Tiroler e5 Gemeinden Angerberg, Assling Dölsach, Innsbruck, Kirchbichl, Kundl, Stams, Trins und Virgen wurden in Mürzzuschlag von Umweltminister Andrä Rupprechter im Rahmen des Festakts „10 Jahre e5 in Österreich“ ausgezeichnet.

Der European Energy Award® ist die höchste Anerkennung auf europäischer Ebene für Österreichs Energie- und Klimaschutzgemeinden. Die Auszeichnung in Silber erhalten jene e5-Gemeinden, die drei „e“ erreichen. Fünf „e“ belohnt die europäische Organisation von e5 mit dem European Energy Award® in Gold. In Mürzzuschlag nahm die Gemeinde Kundl die silberne Urkunde von Umweltminister Andrä Rupprechter und dem Geschäftsführer von Energie Tirol, Bruno Oberhuber, entgegen.


V.l.n.r.: Bundesminister Andrä Rupprechter, Bruno Oberhuber (Energie Tirol), Vize-Bgm. Michael Dessl, Anni Häusler, Stephan Bertel, Helmut Strasser (e5 Österreich),

(c) BMLFUW/ APA-Fotoservice/ Buchacher

Wird unsere Gemeinde ein Hochwasserrückstaubecken zugunsten anderer Gemeinden?

Download
Pressemitteilung 24.07.14
Grenzüberschreitender Hochwasserschutz.p
Adobe Acrobat Dokument 93.3 KB
Download
PRESSEMITTEILUNG 26.6.14
Wird Kundl das Rückstaubecken für andere
Adobe Acrobat Dokument 57.1 KB

Gewerbegebiet Kundl-OST

Foto: Michael Dessl
Foto: Michael Dessl

Auf dem ca. 50.000 m2 großen Areal soll in den nächsten Jahren ein Gewerbepark von einer Ansammlung unterschiedlichsten Gebäuden mit unterschiedlichen Nutzungen entstehen. Durch die angestrebte Durchmischung unterschiedlicher Betriebe werden hochqualifizierte Arbeitsplätze in unterschiedlichsten Fachbereichen neu geschaffen. Das vorliegende städtebauliche Gesamtkonzept wurde dem Kundler Gemeinderat vorgestellt und dort einstimmig begrüßt.

 

Der Standort zwischen Autobahn und Eisenbahn ist bereits optimal von der Autobahn erschlossen, damit sind keinerlei neue Straßen erforderlich.

 

Dieses Gesamtkonzept „Gewerbegebiet OST“ entspricht den Grundsätzen der Bürgerlichen Kundler Liste, wo die verbaute Fläche im Verhältnis zur Nutzfläche und zur Zahl der Arbeitsfläche entspricht. Laut Betreiber sollen hier in der Endausbaustufe ca. 600 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

 

Die Flächen liegen zum Teil im Sanierungsgebiet für Stickstoffdioxid (NO2) des Immissionsschutzgesetztes Luft (IG-Luft) und befinden sich auch im Sanierungsgebiet für PM10-Feinstaub. In diesem Gebiet dürfen nur Betriebe errichtet werden, die eine geringfügige Erhöhung des Schadstoffniveaus mit sich bringen.

 

Bei der Widmung der Flächen sind bestimmte Betriebe ausgeschlossen:

Betonmisch- und Asphaltierungsanlagen

• Inert- und Bauschuttdeponien

• Lagerhallen für Großhandelsbetriebe und Speditionen

Unser Antrag zur Installierung eines Wohnungsausschusses wurde einstimmig im Gemeinderat beschlossen

Beim sozialen Wohnbau durch gemeinnützige Wohnbauträger wie z.B. Neue Heimat, Alpenländische Heimat, Wohnungseigentum, Tigewosi kann Kundl bis zu 6 Monate die Wohnungen selbst mittels „Reihungsliste“ vergeben, danach vergeben die Wohnbauträger selbst ihre Wohnungen. In der Vergangenheit hat dies in der Regel der Bürgermeister gemacht. Aufgrund unseres Antrages zur Installierung eines eigenen Wohnungsausschusses entscheidet jetzt ein Ausschuss mit drei Mitgliedern darüber. Der neue Ausschuss hat auch noch weitere Aufgaben, wie zum Beispiel Erarbeitung von zeitgemäßen Wohnvergaberichtlinien, Zuteilung von Wohnungen bzw. Reihenhäuser auf gemeindeeigenen Grundstücken……

 

Damit wurde durch uns wieder mehr Transparenz in unserer Gemeinde geschaffen. 

Gewerbepark wurde eingeweiht

Foto Klaus Madersbacher
Foto Klaus Madersbacher

Am Samstag, den 26. April 14, fand die feierliche Einweihung der neuen Zufahrtsstraße zum Kundler Gewerbepark beim Schmelzerweg statt, die gleichbedeutend mit der Vollendung des Parks ist. 

 

[weiterlesen...]

Weitere zwei Anträge zu mehr Transparenz eingebracht

Bei der Gemeinderatssitzung am 27.3.2014 wurden zwei weitere Anträge zu mehr Transparenz in der Marktgemeinde Kundl eingebracht. Mit der Installierung eines "Finanzausschuss und Wohnungsausschuss" soll der Gemeinderat wieder mehr Entscheidungskompetenz bekommen. Der Informationsfluss ist somit gegeben. Nicht nur die Politik, sondern auch die Verwaltung muss sich den gesellschaftlichen Veränderungen anpassen.

 

Siehe Anträge

 

BKL - Transparenzanträge "Vereinsförderung NEU" & "Erlassung einer Geschäftsordnung" einstimmig vom GR beschlossen

Bei der Gemeinderatssitzung am 20.02.2014 hat der Gemeinderat einstimmig die Anträge der Bürgerlichen Kundler Liste beschlossen.

 

Siehe Anträge

Bürgerliche Kundler Liste startet Transparenz-Offensive

Seit 31.01.2014 sind die Gemeindefinanzen aufgrund unserer Initiative im Internet www.offenerhaushalt.at sichtbar. Diesem ersten Schritt hin zu mehr Transparenz im Sinne einer nachvollziehbaren Haushaltsführung für die Bürgerinnen und Bürger folgen nun zwei weitere.

 

1. Vereinsförderungswesen: Da es schon jahrelang Kritik von allen im Gemeinderat vertretenen politischen Fraktionen am alten (derzeitigen) System der Vereinsförderung gibt, ist es uns ein Anliegen, gemeinsam und konstruktiv mit allen Fraktionen die Systeme sinnvoll zu erneuern. Die Anträge wurden den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zur Kenntnis gebracht.

 

Ziel: Schaffung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Geldflüsse sowie die Ermöglichung eines besseren Überblicks über die geförderten Bereiche (Kultur, Jugend, Sport, etc.) des Vereinswesens in unserer Gemeinde.

 

Das bedeutet inhaltlich: Wir bekennen uns zur Förderung eines lebendigen Vereinswesens. Wir wollen die engagierte ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen unterstützen. Dazu ist es einerseits notwendig die Kriterien und den Ablauf (Formulare, Fristen etc.) des Förderwesens klar zu kommunizieren und andererseits die tatsächlichen Geldflüsse genau zu dokumentieren. Dadurch wird eine laufende Anpassung und Weiterentwicklung der Förderkriterien erst möglich.

 

2. Erstellung Geschäftsordnung: Eine Geschäftsordnung nach TGO § 47 zu erlassen. Der Gemeinderat kann in Durchführung der §§34 bis 46 den Geschäftsgang der Sitzungen des Gemeinderates in einer Geschäftsordnung näher regeln. Das bedeutet die Abläufe in der Gemeinderatssitzung werden eindeutig und nachvollziehbar geregelt.

 

[weiterlesen ANTRÄGE]

 

Mobilitätssterne für Kundl

LHStv.in Ingrid Felipe nahm die Verleihung im Innsbrucker Landhaus vor und lobte „die vielen innovativen Verkehrsinitiativen und das große Engagement der Gemeinden“. Für die Mobilitätslandesrätin zeigen „die Vorbildgemeinden, dass ein Umdenken stattfindet. Die Gemeinden setzen dabei nicht nur auf Infrastrukturmaßnahmen, sondern sie beziehen auch intensiv die Bevölkerung mit ein. Das ist wichtig, denn nur gemeinsam kann ein Wandel hin zu umweltfreundlichen Mobilitätsverhalten gelingen“. [weiterlesen]

Gemeindefinanzen: Mehr Transparenz - was passiert mit meinem Steuergeld?

Die Entwicklung der Gemeindefinanzen zu beurteilen, ist für einen Gemeindebürger sehr schwierig. Das KDZ (Zentrum für Verwaltungsforschung) bietet mit der Bank sowie Städte- und Gemeindebund im Internet die Möglichkeit, die Gemeindefinanzen so darzustellen, dass Bürger diese besser nachvollziehen und mit anderen Gemeinden vergleichen können.

 

Mit der Plattform www.offenerhaushalt.at steht sowohl den Gemeindebediensteten und politischen Mandataren als auch der generellen Öffentlichkeit ein einzigartiges Werkzeug zur Verfügung, das eine übersichtliche und interaktive Darstellung der Gemeindefinanzen ermöglicht.

 

Unter www.offenerhaushalt.at kann man auf einen Blick das Budget samt Rückblick bis ins Jahr 2001 im Internet transparent ansehen. Die Plattform ermöglicht auch einen interkommunalen Vergleich der Haushalte. Ein Glossar dient der Erläuterung der Fachtermini aus der kommunalen Finanzverwaltung.

 

Folgende Services stehen zur Verfügung:

• Visualisierung der Rechnungsabschlüsse inklusive Daten als Tabelle

• darunter die korrespondierende Querschnittsrechnung (ökonomische Gliederung)

• beides interaktiv (anklick- und navigierbar, bis auf die Ebene der Unterabschnitte)

• Detailansicht mit der Entwicklung über 5 Jahre, auch auf allen Ebenen

• Darstellung „Wohin fließt der Steuereuro?“ basierend auf 1.000 EUR bezahlten Steuern

 

Da die Freischaltung der Gemeindefinanzen dem Bürgermeister obliegt, habe ich diesbezüglich einen Antrag auf „Freischaltung der Gemeindefinanzen“ an den Bürgermeister der Marktgemeinde Kundl Anton Hoflacher gestellt. Neben Oberndorf, Telfs, Tösens und Rum wären wir die 5 Gemeinde in Tirol, die im Sinne eines transparenten Haushaltes die Gemeindefinanzen online den Gemeindebediensteten und politischen Mandataren als auch der generellen Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

Naturlehrpfad am Weinberg "Naturkundl"

Wertvolle Naturräume im Ort erhalten und Begegnungsräume mit dieser Natur schaffen ...

Ing. Thomas Unterrainer, Anni Häusler und Michael Dessl
Ing. Thomas Unterrainer, Anni Häusler und Michael Dessl

... dies war bereits vor zwei Jahren der Leitgedanke, als damit begonnen wurde den Weinberg im Bereich westlich des Sandoz-Firmengeländes zu durchforsten und den parallel verlaufenden Graben zu räumen. Ruheplätze wurden angelegt, der Schotterweg wurde mit einem Fahrverbot belegt und durch die Baumpflanzaktion bei der Schüler der NMS-Kundl gemeinsam mit dem damaligen Waldaufseher Erich Krail 50 Eichen fachgerecht einsetzten, der Baumbestand verjüngt. Der entscheidende Schritt hin zur Naturvermittlung und zum Naturerlebnis brachte nun die Zusammenarbeit mit dem Verein Natopia (siehe auch www.natopia.at ).

 

Unter dem Arbeitstitel „Naturkundl“ wurde ein Projekt ausgearbeitet, das den Weinberg sowohl naturpädagogisch als auch als Erholungsraum für die ganze Familie erschließt. Der erstellte Plan teilt das Gebiet in die drei ineinander übergehenden Bereiche „Activity“, „Erlebnis“ und „Ruhe“, welche den Rahmen für die im kommenden Jahr folgende Gestaltung der einzelnen Orte (z.B.: „Balancierweg“, „Klassenzimmer“, „Geräuschlandkarte“,…) darstellen. Der Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss hat sich diesbezüglich eine schrittweise Umsetzung unter Einbindung von interessierten Vereinen und Einzelpersonen sowie im Besonderen mit den Schulen vorgenommen. Dazu gab es am 25.September eine erste praktische Einführung: dem Lehrkörper der Volksschule Kundl wurde durch die Biologin Frau Mag. Andrea Gollner vor Ort die naturpädagogischen und naturkundlichen Vermittlungsmöglichkeiten nahe gebracht. Die Lehrerinnen und Lehrer konnten sich dabei durch praktisches Mitmachen selbst ein Bild - sozusagen aus der „Schülersicht“ - über eine solche Naturkundeeinheit am Weinberg machen. Ausgerüstet mit Becherlupe und Fangnetz ging man auf Insektenfang. Die „Beute“ wurde anschließend begutachtet und den vorher besprochenen Gattungen zugeordnet und dann wieder in die Freiheit entlassen. Eine kurzweilige, spannende und auch lehrreiche Unternehmung. Damit die Lehrpersonen für ihre spätere Vermittlerrolle ideal ausgestattet sind, wird ein entsprechend mit Arbeitsmaterial bestückter Rucksack vom Verein Natopia bereitgestellt, der alle notwendigen Utensilien (passend sowohl für die Erkundung der Pflanzen- wie auch der Tierwelt in diesem Bereich) für die teilnehmenden Kinder bereithält.

 

Wir freuen uns schon auf die nächsten Umsetzungsschritte innerhalb dieses Projektes und bedanken uns herzlich bei der VS- und NMS- Kundl für das entgegengebrachte Interesse und die tatkräftige Unterstützung!

 

[weiterlesen]

 

Anni Häusler Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss

Wie stellst du dir die Zukunft vom Kundler Dorfzentrum vor?

Gib deine Ideen für das Dorfzentrum Kundl hier online ab und nimm am Gewinnspiel teil: www.dorfzentrum.net

 

Die Gemeinde Kundl geht auf Ideen-Fang und bindet die Bevölkerung in aktuelle Zukunftsfragen ein. Von 5. bis 7. November wird im Gemeindesaal ein temporäres Büro eingerichtet. Alle Bürgerinnen und Bürger von Kundl haben die Gelegenheit, sich mit ihren Ideen einzubringen.

 

„Die Stärkung unseres Dorfzentrums und neue Ideen für leer stehende Räume kann nicht der Bürgermeister alleine in seinem Büro erfinden. Nur gemeinsam mit der Bevölkerung sind wirklich nachhaltige Lösungen zu finden, die auch in der Folge Realität werden sollen“, sagt Michael Dessl, Vizebürgermeister von Kundl.

 

[weiterlesen]

 

15.10.2013

Lärmschutzmaßnahmen an der Bahn realisiert

Foto: BKL Redaktion
Foto: BKL Redaktion

Ein Erfolg der Gemeinden Kundl/Breitenbach und der Bürgerinitiative „Leise Gleise Kundl“ im ergänzenden Umweltverträglichkeitsverfahren aus dem Jahr 2011.

 

[weiterlesen]

 

14.09.2013 

 

 

 

 


Vom Naturschutzgebiet Söller Wiesen zum Billigjobparadies einer LKW-Großtankstelle in Kundl

Lesen Sie dazu "Truckersklaven in den Osten, Tankstellensklaven in den Westen - steuerfrei, abgabenfrei, abgesandelt halt.......

 

Wir erinnern:

Die Bürgerliche Kundler Liste, 45 Stellungnahmen von der Bevölkerung, Transitforum Austria, Raumplaner, CIPRA Österreich, Grüne und die Umweltabteilung BH Kufstein I Instanz haben sich gegen die Widmung LKW-Parkplätze im Naturschutzgebiet (Kerngebiet) ausgesprochen. Weiterhin weisen wir auf die gefährliche Betriebszu- und ausfahrt hin. 

 

Die Billig-Diesel-Tankstelle abseits der Autobahn fördert hunderte zusätzliche Abfahrten von der Autobahn mit Lärm- und Schadstoffbelastungen sowie Belastung der Verkehrssicherheit im niederrangigen Netz durch schwere Transit-Lkw in das Sanierungsgebiet ebenso wie in das ausgewiesene Naturschutzgebiet Söller Wiesen.

 

[Einwand der BKL zur Widmung]

 

31.08.2013


Land Tirol widmet LKW - Parkplätze im Naturschutzgebiet (Kerngebiet) "Söller Wiesen" 30.11.2012

Der europäischen Transportwirtschaft wurde somit mehr Gewicht zugeteilt als dem Naturschutz und der Verkehrssicherheit.

[weiterlesen]

Herstellung des ursprünglichen Wasserstandes entlang der Söller Wiesen

Nach vielen Jahren des Reden und Diskutieren wird jetzt konstruktiv und sachlich an einer Lösung gearbeitet, wie der Wasserstand im Bereich des Bahngießen Liesfeld – Wörgl entlang der Söller Wiesen wieder auf den ursprünglichen Stand abgesenkt werden kann. [weiterlesen]

 

28.10.2012