Herzlich Willkommen auf unserer Homepage!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

 

schön, dass Sie zu unserer Seite gefunden haben. Wir möchten Ihnen unsere kommunalpolitische Arbeit auf den folgenden Seiten vorstellen.

Wir geben Ihnen einen Einblick in unsere aktuelle Politik für Kundl und präsentieren Ihnen unsere Standpunkte zu aktuellen Themen.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Surfen auf unserer Homepage. Wir freuen uns über Lob und Kritik und laden Sie offen zum Diskutieren ein.


Liebe Kundlerinnen und Kundler!

Die Adventszeit gibt uns die Möglichkeit uns auf die kommenden Feiertage zu freuen und auf ein paar Tage der Entspannung und Besinnung im Familien- und Freundeskreis.

Die Hektik der Vorweihnachtszeit legt sich langsam und wir haben wieder ein Ohr für die alte und doch ganz aktuelle Botschaft des Weihnachtsfestes. Jetzt ist wieder die Zeit für die wahren Werte des Lebens. Es wird ruhig und die großen Entscheidungen in Politik und Wirtschaft, wie auch im Privaten können warten. Jetzt ist die Zeit, die wir mit unseren Lieben verbringen können. 

Ich möchte das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, all denen zu danken, die im vergangenen Jahr unermüdlich daran mitgewirkt haben, das gemeinsame Leben lebens- und liebenswert zu gestalten. Das Fest der Liebe und des Friedens soll uns auch im kommenden Jahr daran erinnern was wirklich wichtig ist. Wir alle schätzen den Frieden und die Mitmenschlichkeit. Diese Werte haben Bestand und bleiben eine Richtschnur für unsere gemeinsame Zukunft.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein frohes Fest und ein paar besinnliche Stunden und ein gesundes neues Jahr 2020.

 

Euer Michael Dessl

Vizebürgermeister

Der großartige Wandel weg von fossilen Brennstoffen

Grünes Licht für Bahnanschluss

Regionalität ist Gewinn – unser aktiver Beitrag zum Klimaschutz!

Foto Klaus Madersbacher: Vize-Bgm Michael Dessl, Thomas Unterrainer (Obmann Umweltausschuss), Richard Lamprecht (Bienenzuchtverein), Josef Margreiter (Bauernladen), Anni Häusler (e5-Teamleiterin), Fritz Gurgiser (Transitforum Austria), Michael Lebesmühlbacher (Gemüsekiste), Michi Brötz (Speisekammer Schwaz)

 

Gemeinsam beteiligten sich der Landwirtschaftsausschuss, Umwelt- und e5-Ausschuss an den tirolweiten „Aktionstagen Energie“. Die Veranstaltung begann mit einem Vortrag von Fritz Gurgiser, dem Obmann des Transitforums Austria. Seit Jahrzehnten engagiert sich Gurgiser für die Regionalwirtschaft in Tirol und spricht sich klar gegen das Transportieren von Billigstware aus dem Ausland aus. Wer regional einkauft, sichert Lehr- und Arbeitsplätze in den Gemeinden und garantiert bestmöglichen Klimaschutz durch kurze Transportwege.

Bei der Podiumsdiskussion stellten sich die Diskutanten Michi Brötz (Speisekammer Schwaz), Michael Lebesmühlbacher (Gemüsekiste), Josef Margreiter (Bauernladen Kundl) und Fritz Gurgiser (Transitforum Austria) den Fragen von Anni Häusler, die den Abend als e5 Teamleiterin moderierte.

 

Anschließend gewährte der Bienenzuchtverein Kundl mit Obmann Richard Lamprecht Einblicke in die Imkerei. Nach einer ausführlichen Diskussion mit dem Publikum sorgte der Kundler Bauernladen mit einem Bauernbuffet für das leibliche Wohl. 

AV-Sektion wählte neuen Vorstand

Kundl ist kinder- und familienfreundlich

Familienministerin Juliane Bogner-Strauß überreicht das Gütezeichen familienfreundlichegemeinde an die Marktgemeinde Kundl.

Die Gemeinden leisten einen enormen Beitrag zu einem familienfreundlichen Österreich. Von gelebter Familienfreundlichkeit in der Gemeinde profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger sondern auch die lokale Wirtschaft. Vor allem aber setzen familienfreundliche Gemeinden auch ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal. Zudem erhielt Kundl das UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“. Kinder und Familien sind die Zukunft der Gemeinde und gelebte Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor für die Kommunen“, betont Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl. „Von Kinderbetreuung, über Freizeitmöglichkeiten bis zum Zusammenleben aller Generationen – in allen Bereichen sind die Gemeinden gefordert, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, die lokal richtigen und notwendigen Lösungen zu finden. Vom staatlichen Gütezeichen, und dem partizipativen Prozess, profitieren Gemeinde und Familien gleichermaßen“, so Riedl.

Kundl holt sich viertes „e“!

Die Marktgemeinde Kundl ist dem e5 Programm im Frühjahr 2011 beigetreten. Bereits vor dem Programmeinstieg wurde in Kundl ein Fernwärmeprojekt mit Vorbildcharakter initiiert. Bewusstseinsbildung, Energieberatung und das Ansprechen verschiedener Zielgruppen sind der Marktgemeinde Kundl ein besonderes Anliegen zum Erreichen ihrer Energieziele. 

 

VORBILDPROJEKTE

Neubau des Sozialzentrums: HWB: 20 kWh/m2a, Fernwärmeanschluss, LED-Beleuchtung, Energiebuchhaltung, Fernwärmenetz mit 500 angeschlossenen Objekten, E-Bike Förderung in Form von Gutscheinen für die Kundler Wirtschaft, Umfangreiche Energiesparförderungen, Energie Service Stelle Kundl am Gemeindeamt. 

 

Anmerkung der e5-Kommission

Die Kommission würdigt die Kontinuität die die Gemeinde bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen an den Tag legt. Besonders würdigt die Kommission das Engagement und das Bewusstsein für die Themen Energie, Mobilität, Nachhaltigkeit, Umwelt,...in der Verwaltung. Die Maßnahmen der Gemeinde im Bereich Elektromobilität, beispielsweise die Anschaffung von Elektrofahrzeugen, auch Spezialanfertigungen für den Bauhof, sowie die Verwendung von akkubetriebenen Geräten bei der Grünraumpflege, sollte beispielgebend für andere Gemeinden sein. 

Die Kommission empfiehlt mit dem Blick, auf den kommenden Auditierungszyklus bis 2022 die Arbeit in gewohnter Qualität und Quantität fortzusetzen, um den Schritt zum fünften e5 zu schaffen.

 

Aktuell haben drei Tiroler Gemeinden (Assling, Virgen, Wörgl) das fünfte „e“ erreicht. Und natürlich ist es auch das erklärte Ziel der e5-Gemeinde Kundl, bald den 5e-Status und damit die höchste Auszeichnung zu erlangen!

 

Der Umwelt- und e5 Ausschuss wird von Thomas Unterrainer und Anni Häusler geleitet!

Der Tankstellenerweiterung wurde eine Absage erteilt

Beitritt zum Wasserverband Unteres Unterinntal

Überflutungen ohne Hochwasserschutz:

Überflutungen mit Hochwasserschutz:

Nachdem das Inn-Hochwasserschutzprojekt in den vergangenen Monaten weiter optimiert worden war, hat der Kundler Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Beitritt zum Wasserverband mit 13 zu 2 Stimmen beschlossen. Der Beitritt zum Wasserverband ist die rechtliche Basis zu weiteren Verhandlungen mit den Grundeigentümern. Am Ende der Verhandlungen stehe immer noch das Ziel die Zustimmung von allen Grundeigentümern zu erlangen. Die Verhandlungen mit diesen wird auch nach einer etwaigen Verbandsgründung weitergeführt.  

 

Entscheidungsgrundlage und Abwiegungsprozess:

Basis für die Gründung des Wasserverbandes „Hochwasserschutzverband Unteres Unterinntal“ ist die „Abflussuntersuchung und Gefahrenzonenplanung Inn“ die aufgrund des Hochwassers 2005 vom Land Tirol in Auftrag gegeben wurde und vom Ingenieurbüro Schönherr bis zum Jahr 2013 erarbeitet wurde. Diese Planung wurde im Jahr 2016 überarbeitet und ist am 13.02.2018 (nach Durchlauf des dafür vorgesehen behördlichen Verfahrens) vom Bundesministerium offiziell genehmigt und freigegeben worden.

Aufgrund dieses Gefahrenzonenplanes wurde im Jahr 2014 von Seiten des Landes Tirol damit begonnen, ein Hochwasserschutzprojekt für den Bereich von Rattenberg/Kramsach bis Wörgl/Angath zu erarbeiten, welches für den Hochwasserfall-HQ100 vorsorgen soll. Zu diesem Zwecke werden Retentionsräume verwendet, die schon bisher in der roten Zone liegen und bei einen Hochwasserfall-HQ100 sowieso geflutet sind.

 

Ergebnis für Kundl:

Das Schutzprojekt in der aktuellen Fassung wurde für Kundl optimiert: durch den verstärkten Einsatz von Mauern anstatt von Dämmen, durch die Reduzierung des Freibords und durch die Anpassung der Dammhöhen werden die landwirtschaftlichen Überflutungsflächen im Gemeindegebiet von Kundl von 238 ha schlussendlich auf 36 ha reduziert (diese 36 ha können auch weiterhin landwirtschaftlich bewirtschaftet werden, werden aber bei einem Hochwasserereignis geflutet und müssen anschließend wiederhergestellt und entschädigt werden.) Damit ist der dauerhafte Erhalt von hochwertigen Wirtschaftsflächenfür die Landwirtschaft in Kundl sichergestellt.

Das Kundler Gewerbegebiet am Weinberg und am Schmelzerweg, die Wohngebäude bis zum Sportplatz sowie das Gewerbegebiet Kundl Ost (Liesfeld) werden durch das Hochwasserschutzprojekt hochwassersicher: es kommen rd. 33 ha Bauland aus den Überflutungsflächen heraus! Außerdem werden damit auch 18 landwirtschaftliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude unmittelbar hochwassersicher.

Die Gespräche mit den Kundler Grundeigentümern über Grundeinlösen und Grundtäusche wurden von der Abteilung Bodenordnung des Landes Tirol geführt und können ab Bestehen des Wasserverbandes umgesetzt werden, wobei die Zurverfügungstellung von Ersatzflächen absolut Vorrang hat.

Der am stärksten betroffene Kundler Hofstellenbesitzer hat nach den Gesprächen mit der Abteilung Bodenordnung seine grundsätzliche Zustimmung zur Aussiedlung abgegeben. Die Abt. Bodenordnung wird auch nach Gründung des Wasserverbandes weiterhin das Projekt mit den Grundeigentümern begleiten. Es muss betont werden, dass es vordergründig darum geht, den Schutz von Wohnhäusern, Hofstellen, Betrieben und Menschen dem Schutz von landwirtschaftlichen Flächen vorzuziehen. 

 

Entschädigungsmodell für Retentionsflächen:

Land Tirol und Landwirtschaftskammer Tirol haben ein umfangreiches Entschädigungsmodell für die Grundeigentümer entwickelt. (Quelle: Bauernzeitung Nr.25 / 21 Juni 2018)

 

Was wird entschädigt?

  • Grundablöse zum Verkehrswert für dauernd benötigte Flächen (Bauwerke, Dammaußenseite…) bzw. Ersatzflächen über den Landeskulturfonds
  • Ertragsausfälle während der Bauzeit
  • Verkehrswertminderung durch Dämme (feldseitige Flachböschungen), wenn diese z.B. nicht mehr ackerfähig sind.
  • Entschädigung dauerhafter Wirtschaftserschwernisse
  • Verkehrswertminderung durch Ausweisung als Retentionsfläche (Servitut) und Nachentschädigung bei Überschreitung der prognostizierten Ereignishäufigkeit (siehe Bericht)
  • Ertragsausfälle und eventuelle Förderausfälle infolge von Hochwasserereignissen
  • Wiederherstellungskosten infolge von Hochwasserereignissen

 

       Mehr dazu: Hochwasserschutz Unteres Unterinntal

 

Kommentar Michael Dessl: 

Verhandlung mit den Grundeigentümern brauchen Rechtssicherheit. Es gibt keine Alternative zur Gründung eines Wasserverbandes. Alternativen (z.B. Alpine Retention) dazu wurden geprüft. Bisher haben 6 Gemeinden dem Wasserverband zugestimmt, ausständig sind noch Radfeld und Angath. Ein weiterer Wasserverband "Mittleres Unterinntal" rund um Schwaz mit 13 Gemeinden ist in der Gründungsphase.Schon seit einigen Jahren beschäftigt sich der Gemeinderat der Marktgemeinde Kundl intensiv mit dem Projekt „Hochwasserschutz Unteres Unterinntal“ bzw. mit der erforderlichen Gründung eines Wasserverbandes. Zurückblickend möchte ich daran erinnern, dass zu Beginn der Planungen für das Hochwasserschutzprojekt „Kramsach bis Angath“ ein einziger Retentionsraum in Kundl und Radfeld vorgesehen gewesen wäre. Die Gemeinde Kundl hätte es dabei mit einer Staufläche von 238 Hektar am stärksten getroffen. Für diese Variante hat es daher seitens der Gemeindeführung niemals eine Zustimmung gegeben. Als Vizebürgermeister war es mir immer wichtig, bei den zahlreichen Planungstreffen, den Gesprächen in der BH-Kufstein oder den Sitzungen in der Projektgruppe bzw. den von mir geleiteten Landwirtschaftsauschuss mit Einbindung aller politischen Fraktionsvorsitzenden für die Gemeinde Kundl, die Kundler Grundeigentümer und die am stärksten betroffene Hofstelle eine tragbare Lösung zu finden. Trotz kontroversiell geführter Diskussionen und Meinungen darf man nämlich nicht vergessen, dass auch wir in der Gemeinde Kundl vom Hochwasserschutzprojekt enorm profitieren. Ich bin davon überzeugt, dass das nunmehr erzielte Verhandlungsergebnis ein sehr gutes Ergebnis ist. Das Schutzprojekt in der aktuellen Fassung wurde für Kundl wesentlich optimiert. Mit dem mehrheitlichen Beschluss des Gemeinderates zum Projekt „Hochwasserschutz Unteres Unterinntal“ und mit dem Beitritt zum Wasserverband ist sichergestellt, dass die landwirtschaftlichen Flächen weiterhin bewirtschaftet werden können. Kommt es zu einem Schadensereignis, werden diese wiederhergestellt und die Eigentümer erhalten eine faire Entschädigung. Auch das Kundler Gewerbegebiet am Weinberg und am Schmelzerweg, die Wohngebäude bis zum Sportplatz sowie das Gewerbegebiet Kundl Ost (Liesfeld), werden durch das Projekt hochwassersicher. Außerdem werden damit 18 landwirtschaftliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude unmittelbar gegen ein Hochwasser geschützt. Das erzielte Verhandlungsergebnis ist ein sehr gutes Ergebnis und ich bin zuversichtlich, dass auch die weiteren Gespräche mit den vom Projekt hauptbetroffenen Grundeigentümern positiv abgeschlossen werden können. 

 

Beste Grüße

Vizebgm. Michael Dessl


Acht Gemeinden als Vorbildregion für ganz Tirol

Projektstart zu “Wie heizt Tirol 2050? Pilotgebiet Planungsverband Wörgl und Umgebung”

 

Quelle BEZIRKSBLÄTTER (red). Im Projekt “Wie heizt Tirol 2050? Pilotgebiet Planungsverband Wörgl und Umgebung” wollen die acht Gemeinden des Planungsverbandes 29 – Angath, Bad Häring, Kirchbichl, Mariastein, Angerberg, Breitenbach, Kundl und Wörgl – in Zusammenarbeit mit der "Wasser Tirol – Wasserdienstleistungs GmbH" und den Stadtwerken Wörgl untersuchen, wie die zukünftige Wärmeversorgung in der Region frei von fossilen Energieträgern funktionieren kann. Die Gesamtkosten für dieses Projekt betragen netto 120.000 Euro und werden zu 44 Prozent vom Land Tirol und 56 Prozent von den Gemeinden des Planungsverbandes getragen. Der Projektstart erfolgte am 22. Mai mit einem "Kick-Off-Workshop" im Kundler Sozialzentrum „Mitanond“.

 

Planungsverband 29 übernimmt Vorreiterrolle

Als Vertreter der Gemeinde Kundl eröffnete Vzbgm. Michael Dessl den Workshop und zeigte sich stolz, dass es gelungen sei, alle Gemeinden des Planungsverbands sowie die Stadtwerke Wörgl an einen Tisch zu bringen und zur aktiven Teilnahme zu animieren: „Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann die Energiewende erreicht wer­den. Der Planungsverband kann damit eine Vorreiterrolle für ganz Tirol einnehmen.“

Die Bürgermeisterin der Stadt Wörgl und Obfrau des Planungsverbandes 29, Hedwig Wechner, stellte das Projekt und die Motivation des Planungsverbandes vor. Sie sieht im Projektansatz vor allem den Vorteil, dass Wär­meversorgungslösungen auch übergemeindlich angedacht und aufgrund von Synergien umgesetzt wer­den können, die auf Gemeindeebene betrachtet unter Umständen keine Chance auf Ver­wirklichung hätten: „Der Planungsverband ist ein guter Boden für eine Pilotregion – sind doch bereits fünf der acht Gemeinden als E5-Gemeinden aktiv und verfolgt die Stadt Wörgl seit 2012 einen konkreten Energieentwicklungsplan.“

Insgesamt sind sechs Gemeinden im Planungsverband E5-Gemeinden.

Umsetzung der Landesstrategie auf Gemeindeebene

„Das Erreichen der Energieziele ist eine große Herausforderung“, stellte Energiereferent LHStv. Josef Geisler klar. „In den vergangenen Jahrzehnten ist der Energiebedarf Tirols exponentiell gestiegen. Seit 2005 allerdings stagniert der Energiebedarf – und das bei steigenden Bevölkerungszahlen und steigender Wirtschaftsleistung. Nun geht es darum, die Wende hin zu einem sinken­den Energiebedarf zu schaffen“, so Geisler.

Aktuell werden noch mehr als 40 Prozent der Energie in Gebäu­den eingesetzt. Daher verstärke das Land Tirol zukünftig auch seine Aktivitäten in diesem Sektor – und hier vor allem in der Wärmeversorgung. „Im Wärmebereich sehen wir noch sehr große Potenziale zur Energieeinsparung. Diese liegen vor allem in der umfassenden Sa­nierung von Gebäuden, aber auch in der optimierten Wärmebereitstellung“, so Geisler, der sich aus der Initiative des Planungsverbandes wichtige Rückschlüsse für das ganze Land erwartet, „denn schließlich muss die Energiestrategie nicht nur auf dem Papier bestehen sondern in allen Gemeinden umgesetzt werden“.

Gemeindeübergreifende Lösungen für die zukünftige Wärmeversorgung

Die acht Gemeinden zählen insgesamt rund 33.000 Einwohner und 8.472 Gebäude. Darunter sind sechs "E5-Gemeinden": Wörgl, Kundl, Angerberg, Breitenbach, Bad Häring und Kirchbichl.

 

Rupert Ebenbichler, einer der zwei Geschäftsführer der "Wasser Tirol", stellte das Projekt inhaltlich vor und erklärte die konkreten nächsten Schritte: „In der ersten Projektphase werden wir das Energiesystem und speziell den Wärmesektor in den Gemeinden detailliert analysieren. Anschließend werden wir in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Energieteams standortspezifische und gemeindeübergreifende technische Lösungen für eine lang­fristige Wärmeversorgung in Übereinstimmung mit den Energiezielen Tirols entwickeln“.

Die "Wasser Tirol – Wasserdienstleistungs-GmbH" ist ein "nach ÖNORM EN ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen für die Entwicklung, Abwicklung von Projekten, Betrieb von Anlagen, Forschung und Ausbildung sowie ein Labor für Qualitätssicherung, welches als Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle nach ÖNORM EN ISO/IEC 17025, ÖNORM EN ISO/IEC 17020 und ÖNORM EN ISO/IEC 17065 akkreditiert ist". Die Geschäftsführung liegt bei Rupert Ebenbichler und Dietmar Thomaseth.

 

Das Projekt ist über eine Laufzeit von einem Jahr angesetzt.

Für Stephan Oblasser, Energiebeauftragter des Landes Tirol, müsse die Energie­wende "von unten, aus den Gemeinden heraus", erfolgen und könne nicht nur "von oben herab über Regulatorien" erreicht werden: „Der Planungsverband Wörgl und Umge­bung bietet hier aus meiner Sicht ein besonders gutes 'Testfeld', umfasst das Gebiet doch neben städtischen und ländlichen Bereichen auch Industrie-, Wohn- und Mischgebiete so­wohl in Tal- als auch in Hanglagen. Hier ist einfach alles geboten, was wir in anderen Bereichen Tirols auch finden.“

Reinhard Jennewein, Geschäftsführer der Stadtwerke Wörgl liegt als Mitinitiator des Projektes besonders am Herzen, "dass die Wertschöpfung in der Region bleibt". „Anstatt viel Geld für fossiles Öl und Gas ins Ausland zu schicken, sollten wir daran arbeiten die eigenen Ressourcen für die eigene Energieversorgung zu nutzen und die Wertschöpfung im Land zu behalten“, so der Stadtwerke-GF.

Maßnahmen gegen "illegal parkende LKWs"

"Es reicht uns absolut"

Gegen die Erweiterung der Tankstelle

Volkswirtschaftlicher Wahnsinn - Grundstein wurde schon 2012 gelegt

Kundler verärgert: "Wörgler Lkw-Parkproblem greift auf Kundl über!"


Mit viel Energie in die neue Gemeinderatsperiode

Energie Tirol und Vertreter der umliegenden Gemeinden waren am 06.06.16 in Kundl zu Gast

Am Anfang der Tätigkeit stehen GemeindevertreterInnen vor einigen Herausforderungen. Es ist deshalb wichtig, über Ansprüche und Handlungsmöglichkeiten informiert zu sein. Bei vier Infoabenden haben Energie Tirol und das Klimabündnis Tirol versucht, den Einstieg zu erleichtern. Über 300 GemeinderätInnen wissen nun, wie sie das Land Tirol mit gezielten Energieeffizienzmaßnahmen auf dem Weg nach TIROL 2050 energieautonom unterstützen können.

 

Obmann Umweltausschuss – e5 Team

Thomas Unterrainer

Projekt an der Neuen Mittelschule Kundl – Burger auf tirolerisch

„Regional“ und „saisonal“ -  Das waren die Schlagworte, die an der Neuen Mittelschule im Mittelpunkt des Kochunterrichts der 4. Klassen standen. Seminarbäuerin Adelheid Gschösser aus Reith i. A. gestaltete an drei Nachmittagen im Mai mit den Schülerinnen und Schülern den Kochunterricht. Das Thema: BURGER AUF TIROLERISCH. Angefangen vom Brotbacken bis hin zu verschiedenen Soßen und Beilagen aus der heimischen Landwirtschaft, konnte sich jedes Kind seinen eigenen Burger kreieren. Es war ein Projekt, das es in dieser Form in Tirol bisher noch nie gegeben hat. Es freut mich als Ortsbäuerin, dass meine Idee bei den Schülerinnen und Schülern auf viel Begeisterung gestoßen ist.

 

Marianne Seebacher